Aus alt mach neu.

Sie haben Interesse eine Altabfertigung zu übertragen?

Hier finden Sie alles was Sie zu Ihrer Übertragung benötigen. Gerne wickeln wir die Übertragung mit Ihnen gemeinsam ab.

Ihr Package für die Altabfertigung enthält:
  • Leitfaden zur Übertragung
  • Ergänzung zum Beitrittsvertrag
  • Datenblatt zur Übertragung von Altabfertigungsanwartschaften
  • Mustervereinbarung zum Vollübertritt

Anleitung zur Übertragung der Altabfertigung

Für den Übertragungsbetrag sind im Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG) keine Grenzen festgesetzt. Die Höhe und Zeitpunkt der Übertragung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer. Der Übertragungsbetrag muss zwischen 50% und 100% der fiktiven Altabfertigungsansprüche liegen.

Als Service bieten wir Ihnen hier unser Musterformular für die Einzelvereinbarung.
Da es sich bei der Altabfertigungsübertragung um ein Zusatzgeschäft handelt, benötigen wir eine entsprechende Vereinbarung in Form eines Ergänzungsvertrages.
Im Datenblatt müssen alle erforderlichen Angaben zum Dienstnehmer erfasst werden, damit wir die entsprechenden Meldungen an den Sozialversicherungsträger absetzen können.
Wir benötigen eine gültige Ausweiskopie (zB: Führerschein, Reisepass, etc) von den zeichnenden Personen. Bei Ausweisen im Scheckkartenformat denken Sie daran, die Vorder- und Rückseite zu kopieren.

Zusätzlich bei juristischen Personen:
  • Firmenbuch / Vereinsregisterauszug (nicht älter als 6 Wochen)
  • Erweiterter WiEReG-Auszug (nicht älter als 6 Wochen)

Bitte die vollständigen Übertragungsunterlagen an <Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.> schicken.

Gerne natürlich auch per Post an
Niederösterreichische Vorsorgekasse
Neue Herrengasse 10
3100 St. Pölten

oder als Fax: 02742/90 555 7120

Nach Prüfung Ihrer Unterlagen erhalten Sie eine Beitragsvorschreibung mit der Bankverbindung. Zahlen Sie bitte den entsprechenden Betrag zum vereinbarten Zeitpunkt.

Für Fragen stehen Ihnen unsere Mitarbeiter jederzeit unter 02742/90 555 7100 zur Verfügung.


Sie haben Fragen zur Übertragung?

Unsere Experten helfen Ihnen.
Marcus Paryzek
<Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>0664/926 60 66

Mag. Herwig Kuran<Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.><Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, zum Ansehen müssen Sie in Ihrem Browser JavaScript aktivieren.>
0650/400 33 89

Vorteile einer Altabfertigungsübertragung

Für manchen Dienstgeber ist sie eine historische Altlast, die über der Liquidität des Betriebes hängt. Für viele Dienstnehmer eine Mobilitäts-Fessel am Arbeitsmarkt: die Abfertigung ALT. Mittlerweile hat der Gesetzgeber die Frist für einen Übertritt in die Abfertigung NEU gestrichen. Ein guter Anlass, noch einmal nachzudenken.

Welche Vorteile bietet der Übertritt für den Dienstgeber?
  • Abfertigungsansprüche richten sich nicht mehr an ihn, sondern an die betriebliche Vorsorgekasse (BV-Kasse). Der Aufbau einer Abfertigungsrückstellung in der Bilanz erübrigt sich damit. Die Beiträge betragen 1,53 % des Bruttoentgelts und werden an die zuständige Gebietskrankenkasse gezahlt.
  • Beiträge zur Abfertigung Neu können vom Arbeitgeber als Betriebsausgabe geltend gemacht werden

Welche Vorteile bietet der Übertritt für den Dienstnehmer?
  • Auch bei Selbstkündigung bleibt der Abfertigungsanspruch bestehen („Rucksack-Prinzip“). Damit müssen ArbeitnehmerInnen nicht mehr entscheiden zwischen Job-Mobilität ODER Abfertigung.
  • Die KEST-freie Veranlagung der Beiträge schafft erweiterte Ertragsperspektiven – gleichzeitig garantiert die Vorsorgekasse für die Summe der einbezahlten Beiträge (Kapitalgarantie).
  • Im Falle des vorzeitigen Ablebens stellt die Abfertigung NEU endlich auch eine Versorgung Hinterbliebener bereit – und zwar im vollen Umfang der angesparten Vorsorge!
  • Die Auszahlung als Pension ist steuerfrei. Nur wenn die Vorsorge als Einmalbetrag ausbezahlt wird, fallen 6 % Lohnsteuer an.

FAQs

Für den Übertragungsbetrag sind im Betrieblichen Mitarbeiter- und Selbständigenvorsorgegesetz (BMSVG) keine Grenzen festgesetzt. Die Höhe der Übertragung richtet sich nach der individuellen Vereinbarung zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer. Allerdings wird es als sittenwidrig erachtet, wenn der Übertragungsbetrag unter 50% der fiktiven Altabfertigung liegt. Übersteigt der Übertragungsbetrag 100% der fiktiven Altabfertigung zum Zeitpunkt der Übertragung, ist dies steuerlich zu berücksichtigen.
Die Zahlung der Beiträge erfolgt immer über den zuständigen Sozialversicherungsträger (ÖGK, BVA, SVS). Es gibt nur zwei wesentliche Ausnahmen, in denen der Beitrag direkt an die betriebliche Vorsorgekasse gezahlt wird:
  • Beim Wechsel eines Mitarbeiters von Abfertigung ALT in die Abfertigung NEU. Hier wird der vereinbarte Übertragungsbetrag direkt vom Unternehmen an die NÖ Vorsorgekasse AG bezahlt.
  • Bei Rechtsanwälten erfolgt das Inkasso direkt mittels Einzug der Beiträge durch die NÖ Vorsorgekasse.
Ja. Wird die neue Beitragskontonummer nicht an die Vorsorgekasse gemeldet, so kann es zu einer Zwangszuweisung zu einer anderen Vorsorgekasse kommen.