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KLARtext #02 | 2017

Warum ein Übertritt zur Abfertigung NEU noch immer möglich ist – und oft mehr bringt.

Für manchen Dienstgeber ist sie eine historische Altlast, die über der Liquidität des Betriebes hängt. Für viele Dienstnehmer eine Mobilitäts-Fessel am Arbeitsmarkt: die Abfertigung ALT. Mittlerweile hat der Gesetzgeber die Frist für einen Übertritt in die Abfertigung NEU gestrichen. Ein guter Anlass, noch einmal nachzudenken.

Was hat der Dienstgeber von einem Übertritt?

  • Abfertigungsansprüche richten sich nicht mehr an ihn, sondern an die betriebliche Vorsorgekasse (BV-Kasse). Der Aufbau einer Abfertigungsrückstellung in der Bilanz erübrigt sich damit. Die Beiträge betragen 1,53 % des Bruttoentgelts und werden an die zuständige Gebietskrankenkasse gezahlt.

Was hat der Dienstnehmer von einem Übertritt?

  • Auch bei Selbstkündigung bleibt der Abfertigungsanspruch bestehen („Rucksack-Prinzip“). Damit müssen ArbeitnehmerInnen nicht mehr entscheiden zwischen Job-Mobilität ODER Abfertigung.
  • Die KEST-freie Veranlagung der Beiträge schafft erweiterte Ertragsperspektiven – gleichzeitig garantiert die Vorsorgekasse für die Summe der einbezahlten Beiträge (Kapitalgarantie).
  • Im Falle des vorzeitigen Ablebens stellt die Abfertigung NEU endlich auch eine Versorgung Hinterbliebener bereit – und zwar im vollen Umfang der angesparten Vorsorge!
  • Die Auszahlung als Pension ist steuerfrei. Nur wenn die Vorsorge als Einmalbetrag ausbezahlt wird, fallen 6 %Lohnsteuer an.

Wie kann der Übertritt aussehen?

  • Vollübertritt: Im alten System erworbene Abfertigungsansprüche werden an die BV-Kasse übertragen. Die Höhe des Betrages ist zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer zu vereinbaren und darf jedenfalls „nicht unverhältnismäßig niedrig“ sein.
  • Teilübertritt: Der Anspruch aus der Abfertigung ALT wird „eingefroren“. Neue Ansprüche ab dem Übertritt erwirbt der Dienstnehmer gemäß der Abfertigung NEU – und richtet sie an die BV-Kasse. Die Ansprüche aus dem alten System hat er weiterhin gegen den Dienstgeber.

Welche Formalitäten braucht es?

  • Eine schriftliche Übertrittsvereinbarung (Einzelvereinbarung) zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer im Hinblick auf ein Dienstverhältnis, das noch im alten System – also mindestens seit Ende 2002 – besteht. Sie regelt den Übertragungsbetrag und den Stichtag des Übertritts.
  • Für die NÖ Vorsorgekasse: eine firmenmäßig unterfertigte Ergänzung zum Beitrittsvertrag, sowie die Daten und Ausweiskopien der zu übertragenden Mitarbeiter. (Alle Formulare finden Sie auf unserer Homepage unter www.noevk.at/downloads).
  • Der Übertragungsbetrag ist direkt an die NÖ Vorsorgekasse AG zu bezahlen. Bei der zuständigen Gebietskrankenkasse ist eine Änderungsmeldung durchzuführen. Die laufenden Beiträge sind ab dem vereinbarten Stichtag an die zuständige Gebietskrankenkasse zu zahlen.

Speziell für bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern stellt sich der Übertritt als vorteilhaft dar: Wenn ein Job-Wechsel gewünscht wird. Oder wenn mit 25 Dienstjahren im alten System der höchstmögliche Abfertigungsanspruch bereits erreicht ist.
Bringt ein Übertritt für Ihren Betrieb oder für Ihre persönlichen Ansprüche mehr? Wir beraten Sie gerne dazu

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