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Update zum Markt

Liebe Kund:innen!

In diesen sehr turbulenten und herausfordernden Zeiten möchten wir Ihnen neben unserem monatlichen Bericht weitere Informationen zum Kapitalmarkt zur Verfügung stellen.

Wir alle spüren die Auswirkungen der gestiegenen Preise, insbesondere der Energiepreise, welche sich in nahezu allen Bereichen niederschlagen, täglich in unseren Geldbörsen. Dass das heurige Jahr auch massive negative Effekte auf den Kapitalmärkten hat, ist vielleicht nicht jedem so präsent.

Üblicherweise steigen Aktienkurse, wenn Anleihepreise fallen und umgekehrt. Das Jahr 2022 stellt hier eine äußerst seltene Ausnahme dar: sowohl Aktien als auch Anleihen verzeichnen heuer große Kursverluste.

Dass man mit Anleihen – auch den sichersten Staatsanleihen – deutliche Kursverluste hinnehmen muss, ist für viele überraschend. Grund dafür ist das zuletzt wieder stark gestiegene Zinsniveau. Die Notenbanken erhöhen zur Eindämmung der hohen Inflation die Zinsen, dies führte zu einem deutlichen Kursrückgang bei Anleihen.

Als Gründe für die Marktentwicklungen sind hier vor allem geopolitische zu nennen: besonders hervorzuheben sind dabei der Ukrainekrieg, die Gasmangellage und die sich daraus ergebenden steigenden Energiepreise, aber auch die Null-Covid-Politik Chinas und damit einhergehende Lieferkettenprobleme. Durch den Ukrainekrieg wurden die Aktienmärkte erschüttert, die Rohstoffmärkte reagierten mit massiven Preisanstiegen, die ohnehin schon Covid-bedingt gestörten Lieferketten wurden zusätzliche beeinträchtigt. Das hat die Wirtschaft schwer belastet und sehr viel Unsicherheit erzeugt. Im Jahresverlauf wurden dadurch die Aktienmärkte weiter belastet.

Nicht zu vergessen, dass nach 2 Jahren Pandemie die Nachholeffekte im Konsum die Inflation bereits steigen ließen, die massiven Preisanstiege bei Rohstoffen und Energie taten in Folge ihr Übriges, um die Inflation in der Eurozone auf über 10 % zu treiben. Um die Inflation wieder einzudämmen haben die bedeutenden Notenbanken, wie beispielsweise die FED und EZB, einen radikalen Kurswechsel vollzogen. Nach jahrelanger extrem expansiver Geldpolitik mit teilweise negativen Zinsen, wurden heuer die Zinsen deutlich erhöht, so rasch wie nie zuvor. Aktuell erhöhte die amerikanische Notenbank FED die Zinsen im heurigen Jahr um 3%, die EZB um 2%. Gemäß Aussagen der Notenbanken sind weitere Zinsschritte zu erwarten. Diese Zinsanstiege belasten wiederum die Anleihekurse, wie oben bereits erläutert.

Eine positive Performance konnte heuer lediglich mit Immobilienfonds und einigen Alternatives, wie zB Infrastrukturfonds, Private Equity Fonds, erneuerbare Energie Fonds, erzielt werden. Beide Asset Klassen sind für Vorsorgekassen aufgrund regulatorischer Vorgaben jedoch nur in sehr begrenztem Ausmaß einsetzbar. Somit bleiben Anleihen und in geringerem Ausmaß Aktien die Hauptpositionen im Portfolio.

Die Performance des heurigen Jahres ist durch all diese Umstände stark belastet. Es mehren sich aber die Zeichen, dass es nach diesem Sturm am Kapitalmarkt in den nächsten Monaten auch wieder Schönwetter für Investoren geben wird. Die relativ tiefen Aktienkurse und die wieder attraktiven, positiven Renditen bei den Anleihen bieten vermehrt Chancen für die Zukunft.

An dieser Stelle möchten wir uns für Ihr Vertrauen, auch in diesen schwierigen Zeiten, bedanken und noch einmal auf unseren monatlich erscheinenden Veranlagungsreport verweisen, in dem wir transparent unser Veranlagungsergebnis, unsere Asset Allocation sowie aktuelle Marktentwicklungen monatlich berichten.
Größere Bildversion anzeigen Icon: Lupe Deutschen Staatsanleihe mit Fälligkeit 2031. Seit Jahresbeginn fiel der Kurs von 102 auf 82,5 (gelbe Linie). Den Anstieg der Zinsen im selben Zeitraum um knapp 2,5% kann man an der blauen Linie ablesen.

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